Tag 2: Wer ist dein Wunschkunde?

Überspringe diesen Schritt auf eigene Gefahr

Hast du dich mal gefragt, warum Spammer überhaupt Spam verschicken? Wer ist so doof zu glauben, er hätte einen Mercedes gewonnen?

Spam-Emails rechnen sich, weil von den 100.000 versendeten Emails vielleicht 10 auf fruchtbaren Boden fallen und die armen Opfer tatsächlich Geld nach Timbuktu oder sonst wohin überweisen. Spam funktioniert also nur deshalb, weil er millionenfach verschickt wird.

Zum Glück brauchst du nicht eine Million, ja nicht mal 100.000 Emails. Denn nicht die Größe deines Verteilers entscheidet über deinen Erfolg, sondern die Qualität der Kontakte.

Mit einer Liste mit 1000 Kontakten kannst du mehr erreichen als mit 10.000 Emails. Was bringen dir 10.000 Existenzgründer in deinem Email-Verteiler, wenn die sich deine Webdesign-Dienstleistung gar nicht leisten können? Nix, nada, niente.

Welche Leute willst du gewinnen? Ganz einfach: Leute, die deinen besten Kunden ähnlich sind.

Dafür solltest du natürlich deine besten Kunden gut kennen. Jetzt denkst du, “Pah nichts leichter als das.”

Wirklich? Wenn ich meine Kunden bitte, ihren Wunschkunden zu beschreiben, kommen oft Antworten, wie: “Männer und Frauen zwischen 30 und 60, die gut verdienen.”

Wenn deine Antwort so ähnlich ausfällt, ist heutige Aufgabe für dich.

 

Deine Aufgabe heute

Erstelle einen Wunschkunden-Steckbrief.

Egal ob du gerade erst startest und noch keine Kunden hast, oder schon gut dabei bist: Diese Übung ist absolut wichtig. Sie ist die Grundlage für deinen Email-Marketing-Erfolg!

Nach der Übung solltest du diese beiden Fragen beantworten können:
Was will mein idealer Email-Leser erreichen?
Unter welchem Problem leidet er, welches ich für ihn lösen kann?

Lade dir das Arbeitsblatt herunter und fülle es aus.

Du kannst nicht alle Fragen beantworten oder du hast noch gar keine Kunden? Dann ist dein nächster Schritt folgender: Rufe 5 Leute an (Lieblingskunden oder potenzielle Kunden) und stelle ihnen die Fragen aus dem Arbeitsblatt. Notiere die Antworten in deren Sprache und mit deren Wörtern.

Frohes Schaffen!
Sandra

Download Klick hier für das Arbeitsblatt